Das Wasser steigt und steigt.
Es hat schon so lange und heftig geregnet.
Alle Mauselöcher und andere Erdlöcher sind voll Wasser.
Nicht einmal ein Stein ist mehr zu sehen.
Es sieht bedrohlich aus.
Die Familie Feldmaus guckt aus ihrem Haus
auf das viele Wasser hinaus, das an die Türschwelle schwappt.
Vater Karl, Mutter Kathi
und die Mäusekinder Timosch, Hawrosch und Antosch,
der auch Pieps genannt wird, sind besorgt.
„Was soll nur aus uns werden“,
jammern sie alle ein bisschen,
„das hält doch keiner aus,
nicht einmal unser so-o-o fest gebautes Haus!
Ach, in allen Ecken tropft es!
Was machen wir nur?“
Da fällt Vater Karl etwas ein.
Als es noch trocken war,
hat er irgendwo am Wegrand einen alten Schuh gesehen.
Das könnte doch ein fabelhaftes Boot geben.
„Wartet hier auf mich!“
sagt er und springt ins Wasser.
Mutter Kathi und die Mäusekinder
Timosch, Hawrosch und Antosch sind sehr aufgeregt.
„Hoffentlich wird alles gut gehen“, denken sie.